Februar, 2011

Wahlmöglichkeit der Krankenversicherung für Kinder

Wahlmöglichkeit der Krankenversicherung für Kinder

Wenn ein Elternteil privat krankenversichert ist und der andere gesetzlich,  und das Einkommen des privat versicherten Elternteils über der Pflichtversicherungsgrenze liegt, kann das Kind nicht beitragsfrei in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert werden. Das Kind kann entweder privat oder freiwillig in der GKV versichert werden. Verdient der privatversicherte Elternteil weniger 49.950 Euro im Jahr (= Jahresarbeitsentgeltgrenze  2010), oder weniger als der gesetzlich versicherte Elternteil, so kann das Kind beim gesetzlich versicherten Elternteil beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichert werden. Für in der GKV versicherte Kinder können die Eltern natürlich eine private Zusatzversicherung abschließen.

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PKV beim Neugeborenen

PKV beim Neugeborenen

Wenn Eltern ihren neugeborenen Nachwuchs ebenfalls in ihrer Privaten Krankenversicherung versichern wollen, hat das Versicherungsunternehmen Aufnahmepflicht. Allerdings gilt das nur, wenn der Antrag innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt gestellt wird. Dann wird das Neugeborene ohne Gesundheitsprüfung oder Risikozuschläge rückwirkend zum Tag der Geburt versichert. Für das Baby kann jedoch kein besserer Versicherungsschutz beantragt werden als der, den die Eltern für sich selbst gewählt haben. Nach Ablauf der Zwei-Monats-Frist kann der Versicherer eine Gesundheitsprüfung für das Baby verlangen oder die Aufnahme  ablehnen. Da es in der PKV keine Familienversicherung gibt, sind für das Neugeborene natürlich eigene Beiträge zu entrichten.

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