PKV Studenten



Die Grundbausteine der privaten Krankenversicherung bei Studenten

Eine gewisse Grundsicherung im Bereich der Krankenversicherung ist in Deutschland ein Muss und soll die Bürger davor schützen, beim Eintreten einer Krankheit die hohen Kosten nicht tragen zu können. Auch Studenten stehen in der Pflicht, eine Versicherung nachzuweisen, wenn sie zu alt für die Familienversicherung geworden sind. Eine gern genutzte Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung, stellen inzwischen die privaten Krankenversicherungen dar. Der Grund hierfür ist in den Kosten zu suchen. Ab dem 30. Geburtstag steigen auch die Kosten für Studenten in der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich an. Die private Versicherung kann hier durchaus eine kostengünstige Alternative darstellen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ein erster Schritt ist es, sich ausreichend zu informieren. Was viele Studenten nicht wissen: Die Grundbausteine einer Krankenversicherung für Studenten sind bei allen privaten Anbietern ähnlich.

5 Bausteine für die richtige Absicherung

Fünf Grundbausteine dürfen in keiner privaten Krankenversicherung fehlen und bilden die Grundlage für den Tarif. Diese werden bei jeder Versicherung im Programm zu finden sein.

  1. Die ambulanten Behandlungen bei einer Erkrankung

Der Weg zum Arzt bei einer Erkältung ist für viele Menschen selbstverständlich und soll das auch für Studenten bleiben, die erkrankt sind. Daher werden die ambulanten Behandlungen immer in die private Krankenversicherung mit aufgenommen. In der Erstattung liegen nicht nur die Arztbesuche, sondern auch Medikamente, Hilfsmittel und Heilmittel mit drin. Welche Medikamente und Hilfsmittel übernommen werden, kann jedoch von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein.

  1. Leistungen bei einer stationären Behandlung

Der Aufenthalt im Krankenhaus kann ebenfalls notwendig werden und hohe Kosten nach sich ziehen. Daher ist es wichtig, dass dieser Baustein mit aufgenommen wird und die gesamte Behandlung inklusive Übernachtung mit abdeckt. Aus diesem Grund gibt es auch den dritten Baustein.

  1. Krankenhaustagegeld

Während in einer gesetzlichen Krankenversicherung ein Eigenanteil von 10 Euro pro Krankenhaustag für 21 Tage gezahlt werden muss, kann in einer privaten Krankenversicherung dies komplett mit inbegriffen werden. Dies ist zwar kein grundsätzlich notwendiger Baustein, meist nimmt er aber auch nur einen sehr geringen Betrag für den monatlichen Beitrag in Anspruch und kann durchaus mit versichert werden. Die Entscheidung liegt hier jedoch bei dem Versicherungsnehmer.

  1. Die Pflegeversicherung

Um die Pflegeversicherung kommt niemand drum herum, diese muss bei der gesetzlichen ebenso wie bei der privaten Krankenversicherung mit gezahlt werden. Es handelt sich um einen Pauschalbetrag, der für alle Studenten gleich hoch ist. Der Betrag basiert nicht auf dem Alter oder den Vorerkrankungen des Studenten.

  1. Zahnbehandlungen

In den letzten Jahren haben die Kosten für Zahnbehandlungen besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Hier sind teilweise hohe Zahlungen für die Patienten angefallen. Immer mehr Versicherungsnehmer entscheiden sich daher für eine Zahnzusatzversicherung und auch in der privaten Krankenversicherung gehört diese inzwischen mit zu den Bausteinen. Wie hoch die Erstattungen dank der Zusatzversicherung sind, ist abhängig vom Tarif.

 

Eine individuelle Beratung sowie ein guter Angebotsvergleich können auch für Studenten bei einer privaten Krankenversicherung wichtig sein. Auf diese Weise lassen sich bei gleichen Leistungen teilweise hohe Kosten sparen. Mit einem Vergleichsrechner können bereits erste Auswahlen getroffen werden, was den möglichen Versicherer für eine private Krankenversicherung angeht.

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Private oder gesetzliche Krankenversicherung für Studenten – was ist besser?

Je nach Alter des Studenten ist es notwendig, sich selbst um die Krankenversicherung zu kümmern. Bis zu einem Alter von 25 Jahren haben die Studenten die Möglichkeiten, in einer Familienversicherung mitversichert zu werden. Sobald das Alter jedoch erreicht ist, steht der Student in der Pflicht, den Nachweis über eine aktuelle Krankenversicherung zu erbringen. Die Versicherung kann bei einem gesetzlichen oder einem privaten Anbieter erfolgen. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen gibt es einen festgelegten Pflichtbeitrag, der sich aus den Kosten für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung zusammensetzt. Die Höhe variiert bei den Anbietern nicht stark, stattdessen liegen die Kosten hier im geschätzten Bereich von 80 Euro pro Monat. Die Inanspruchnahme dieser Krankenversicherung ist bis zu einem Alter von 30 Jahren möglich, anschließend ist in den gesetzlichen Kassen der volle Beitrag zu entrichten. Viele Studenten entscheiden sich inzwischen für die private Krankenversicherung als eine Alternative.

Wechsel spätestens mit dem 30. Geburtstag

Vor dem 30. Geburtstag ist es durchaus lohnenswert, die gesetzliche Krankenversicherung weiter in Anspruch zu nehmen, da hier die Kosten deutlich geringer sind. Mit dem vollendeten Lebensjahr jedoch, steigen die Kosten stark an. Zudem kommt hinzu, dass Studenten, die einer Arbeit nachgehen, ihre Einkünfte offenlegen müssen. Übersteigen diese einen bestimmten Vertrag, steigen die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung weiter an. Bei einer privaten Krankenversicherung jedoch, spielen die Einkünfte keine Rolle.

Kostenvergleich lohnt sich vor allem für Frauen

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Kosten für eine Frau ab 30 Jahren in der privaten Krankenversicherung deutlich höher liegen als für einen Mann, der dasselbe Alter erreicht hat. Gerade für Studentinnen, die über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nachdenken, ist ein Vergleich daher unbedingt notwendig. Teilweise kann es günstiger sein, in der gesetzlichen Versicherung zu bleiben, wenn keine hohen Nebeneinkünfte vorliegen. Ein unabhängiger Versicherungsvergleich überprüft die Angebote der privaten Versicherer und findet die günstigsten Tarife.

Die Zusammensetzung der privaten Krankenversicherung für Studenten

Ist die Entscheidung für die private Krankenversicherung gefallen, stehen Studenten nun noch vor der Frage, wie sie sich ihr individuelles Paket zusammenstellen sollen. Jede zusätzliche Leistung erhöht die Kosten. Leistungen, die nicht mit inbegriffen sind, sind jedoch selbst zu tragen und können ebenfalls ins Geld gehen. Daher gibt es auch bei der privaten Krankenversicherung sogenannten Grundbausteine, die berücksichtigt werden müssen. Diese Grundbausteine sind:

  • Stationäre Behandlungen
  • Ambulante Behandlungen
  • Zahnbehandlungen
  • Krankenhaustagegeld
  • Kosten für die Pflegeversicherung

Gewählt werden kann hier zwischen einer Grundabsicherung oder auch zwischen erweiterten Leistungen. Inwiefern sich die erweiterten Leistungen auf den monatlichen Kosten niederschlagen, ist abhängig vom Alter des Versicherten und der Angebote der privaten Krankenversicherungen. Teilweise kommt es hier zu deutlichen Unterschieden und der Vergleich der einzelnen Angebote kann dafür sorgen, dass deutlich gespart wird. Die Leistungen bei den Grundtarifen für Studenten sind jedoch meist auch bei privaten Krankenversicherungen ähnlich.

Achtung: Je höher das Einstiegsalter des Studenten in die private Krankenversicherung, desto höher auch die monatlichen Kosten. Wer darüber nachdenkt, zu wechseln, der sollte den Wechsel möglichst früh vollziehen und auf ein möglichst niedriges Eintrittsalter achten.

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Tarifwahl für Studenten in der Privaten Krankenversicherung

Tarifwahl für Studenten in der Privaten Krankenversicherung

Bei Beginn des Studiums muss jeder Student nachweisen, dass er krankenversichert ist. Es besteht dann die Wahlmöglichkeit, sich in einer gesetzlichen Krankenkasse zu versichern oder bei einer privaten Krankenversicherung. Dabei gilt für Studenten dasselbe wie für alle anderen: Ein Vergleich der privaten Krankenversicherung zeigt zunächst die erheblichen Vorteile der privaten Krankenversicherung gegenüber der Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Auch Studenten können nach einem privaten Krankenversicherungs-Vergleich die private Krankenkasse auswählen, die den jeweiligen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Die Auswahl der Kasse erfolgt grundsätzlich nach einem Vergleich der privaten Krankenversicherung, wobei die privaten Krankenkassen für Studenten meist nur einen bestimmten Studententarif anbieten. Die Leistungen sind dann festgelegt. Den genauen Leistungsumfang zeigt ein Vergleich der privaten Krankenversicherung dann auf. Es gibt einige Punkte, die bei der Entscheidung beachtet werden sollten. So ist zu fragen, für wie lange ein Student den Studententarif in Anspruch nehmen kann. Der Vergleich der privaten Krankenversicherung zeigt nämlich, dass manche Kassen eine Altersbeschränkung vornehmen, andere die mögliche Versicherungsdauer begrenzen. Auch die Leistungsumfänge unterscheiden sich. Der private Krankenversicherungs-Vergleich macht deutlich, dass mal eine Selbstbeteiligung etwa bei Medikamenten vereinbart wird, eine andere Kasse die zu übernehmenden Leistungen für Zahnbehandlung und Zahnersatz begrenzt. Hier bringt der Vergleich der privaten Krankenversicherung Klarheit.

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