Beamtenantwärter – besondere Tarife in der privaten Krankenversicherung

Gepostet am Nov 28, 2014 in PKV Beamte | 100 Kommentare



Noch nicht ganz Beamter aber auf dem besten Wege dazu – die Absicherung für Beamte in Deutschland ist nach wie vor hervorragend aufgestellt. Daher entscheiden sich viele Schulabgänger dafür, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Als Beamtenanwärter wird langsam auch die Suche nach einer passenden privaten Krankenversicherung interessant. Der Vorteil von einem Vertragsabschluss vor dem Eintritt in den Beamtenstand, liegt dabei vor allem in den Kosten.

Anwärtertarife als interessante Angebote

Mit den sogenannten Anwärtertarifen, gehen die privaten Krankenversicherungen auf die Suche nach neuen Kunden. Durch die immer stärker werdende Konkurrenz, haben Beamtenanwärter durchaus die Möglichkeit, sich ein hervorragendes Angebot zu sichern. Die Tarife für Beamtenanwärter unterscheiden sich dabei kaum von den klassischen Normaltarifen, die Beamten angeboten werden. Doch warum können die privaten Krankenversicherungen die Anwärtertarife so günstig anbieten? Der Grund hierfür ist bei dem Sparanteil für die Alterungsrückstellung zu suchen. Bei den Anwärtertarifen sind diese noch nicht enthalten, werden später jedoch eingeführt, wenn der Anwärter zu einem Beamten wird.

Mit dem Abschluss eines solchen Angebotes, können die Anwärter den kompletten Schutz in Anspruch nehmen, zahlen jedoch deutlich weniger. Es ist jedoch kein Muss, in die private Krankenversicherung einzutreten. Auch die gesetzliche Krankenkasse nimmt die Anwärter gerne auf. Hier wird jedoch auch bei einem Anwärter der Volltarif berechnet und kann teilweise hohe Kosten mit sich bringen. Daher entscheiden sich immer mehr Anwärter dafür, direkt die private Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen.

Lockangebote mit einem Vergleich ausschalten

Die Kosten für den Tarif sind natürlich ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für eine private Krankenversicherung. Sie sollten jedoch nicht ausschließlich im Vordergrund stehen. Einige Krankenkassen nutzen die Möglichkeit und verstecken zusätzliche Kosten für die Anwärter in den Tarifen. Diese Kosten sind beispielsweise beim Zahnzusatz zu suchen oder bei anderen Leistungen, die Beamten erstattet werden. Anwärter haben dagegen oft die Problematik, dass sie hier hohe Zuzahlungen leisten müssen. Dies geht jedoch nicht immer gleich aus den Angeboten hervor. Eine gute Grundlage für eine Entscheidung ist der unabhängige Versicherungsvergleich. Inzwischen gibt es online mehrere unverbindliche Vergleiche, die einen ersten Überblick über die Vielzahl an Anbietern geben und die Kosten sowie die Leistungen miteinander vergleichen.

Die Altersgrenze bei den Anwärterkonditionen

Interessant bei der Auswahl zu wissen ist, dass die privaten Krankenversicherungen hier eine Altersgrenze ansetzen. Die Konditionen werden ausschließlich Anwärtern gewährt, die das 34. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Da auch bei der Beamtenausbildung das Alter steigt, sind hier jedoch schon Änderungen zu erkennen. Einige Versicherer haben inzwischen die Grenze angehoben und bieten die Tarife nun für Kunden bis zum 38. Lebensjahr an. Diese Information ist vor allem interessant für Beamtenanwärter, die etwas später in die Ausbildung oder das Studium eingestiegen sind. Anwärter, die älter als 38 Jahre sind, können nur noch den Volltarif auswählen und müssen hierfür die kompletten Kosten zahlen. In diesem Fall ist dann jedoch auch der Sparanteil bereits mit enthalten und wird somit bereits angesammelt. Den Anwärtern einer höheren Altersklasse entstehen damit keine Nachteile, lediglich die Kostenreduzierung kann nicht in Anspruch genommen werden, die jüngere Anwärter oft als Entscheidungsgrundlage verwenden.

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